Montag, 28. Juli 2014

Ein Spaziergang durch Ulm....

Ulm, tja was soll ich sagen....für mich stand diese Stadt nie auf meiner Liste von Plätzen die ich im Leben unbedingt einmal gesehen haben muss. Aber wie der Zufall so spielt - leben meine Schwiegereltern in der Nähe, also hieß es irgendwann im Frühjahr - bei besten Wetterverhältnissen "Auf nach Ulm". Bis auf den berühmten Ulmer Münster, klar, vom höchsten Kirchturm der Welt habe sogar ich schon gehört, wusste ich Nichts über diese tolle Stadt.

Ulmer Münster
Beim Bummel durch die kleinen mittelalterlichen Gassen, entlang der Donau erzählte mein Schwiegervater viel Spannendes über die Stadt, ihre Entstehung und ihre Persönlichkeiten. So zum Beispiel Albert Einstein der hier geboren wurde oder Sophie Scholl die hier aufgewachen ist. Wunderschöne Fachwerkhäuser und gemütliche Restaurants mit Biergärten direkt am Bach säumen den Weg zum nächsten Ziel - dem schiefen Haus.


Neben dem Münster wohl das beliebteste Fotomotiv in Ulm - das schiefe Haus. 1997 als "Schiefstes Hotel der Welt" ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen hat das Haus eine Neigung von 9 bis 10°. Herrlich gelegen im Handwerkerviertel Ulm´s - dem Fischerviertel. Stahlseile im Dachgeschoss wirken seit der Renovierung 1995 der Kipprichung entgegen. Besonders ist hier außerdem das aufgrund der Denkmalpflege außer der Fußbodenheizung auch die Rohre für die Sanitäranlagen im Boden verbaut sind. Wer also Lust auf eine außergewöhnliche Übernachtung hat, sollte unbedingt einmal im Schiefen Haus Ulm vorbei schauen.


Letzte Station, abgesehen vom Mittagessen im 1. Ulmer Pfannkuchenhaus, mit über 40!!! verschiedenen Pfannkuchen, ist das Rathaus. Hier bestaunen wir die herrlichen Seccomalerein. Diese sind, im Gegensatz zur "normalen" Malerei nicht auf den frischen, noch feuchten Kalkputz, sondern auf das schon trockene Mauerwerk aufgebrach. Leider ist diese Art der Malerei nicht so lange haltbar.


Ich kann Ulm allen Reisenden wärmstens empfehlen. Eine wunderschöne Stadt voller Kultur, kleiner Gassen, Handwerk und Geschichte. Es lohnt sich also immer die eigene Heimat zu besuchen als immer nur in die Ferne zu schweifen.

Mittwoch, 23. Juli 2014

MERIAN momente und das kleine Glück auf Reisen: Neue Reiseführer für bleibende Erinnerungen

Bild von MERIAN

Der Urlaub gilt als die schönste Zeit des Jahres. Viele planen ihn seit Monaten, freuen sich wochenlang und fiebern ihm entgegen. Die auf Reisen erlebte Zeit ist intensiv, glücklich, eindrucksvoll und beflügelnd. Doch nach dem Urlaub holt einen der Alltag schnell wieder ein. Gibt es Möglichkeiten, die Ferien als Kraftquelle in den Alltag mitzunehmen und noch lange davon zu zehren?

Neue Reiseführer für bleibende Momente
Die neuen Reiseführer MERIAN momente geben Tipps für individuelle Auszeiten und inspirierende Erlebnisse, die auch nach dem Urlaub noch lange nachwirken. „Mit dem neuen Konzept wollen wir zeigen, wie Reisende ihre Urlaubszeit mit allen Sinnen erleben können“, erklärt Dr. Malva Kemnitz, Verlagsleitung der MERIAN-Reiseführer. „Mal ist es eine nächtliche Tour durch einen Zoo, mal ein Kochkurs inklusive Marktbummel, mal einfach ein grandioser Ausblick abseits der Touristenpfade. Mit viel Reiselust und Entdeckergeist haben unsere Autoren vor Ort wunderbare und einzigartige Anregungen gesammelt.“ Denn meist sind es die kleinen und umso kostbareren Momente, die am längsten in Erinnerung bleiben und uns die schönsten Erlebnisse schenken.

Urlaub aus Sicht der Glücksforschung
Dies bestätigt die aktuelle Glücksforschung. „Wer auf seiner Reise nicht nur von einer Sehenswürdigkeit zur anderen hetzt, sondern auch mal verschnauft, hat oft mehr vom Urlaub“, so der Glücksforscher Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel, Ökonom und Glücksforscher an der Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg. Daher sei es oft ratsam, innezuhalten und die Sinne zu schärfen. „Sich einfach mal treiben zu lassen, ohne zu wissen, was passiert.“ Ruckriegel glaubt, dass sich das Urlaubsglück durchaus konservieren lässt. Grundvoraussetzung hierfür sind soziale Beziehungen, die auch während der Reise gelingen. „Wir haben im Alltagsstress vergessen, die schönen Dinge des Lebens zu beachten und zu genießen. Es sollten gezielt Gelegenheiten geschaffen werden, um soziale Kontakte aufzufrischen und zu vertiefen sowie um neue zu schließen“, so Ruckriegel. Überhaupt raten Glücksforscher dazu, eher in Erlebnisse als in materielle Güter zu investieren. Erfahrungen werden zu Erinnerungen und damit zu einem zentralen Bestandteil unserer Identität.

Weniger ist oft mehr – kleine Momente mit großer Wirkung
Und mal ehrlich: An welche Urlaubserlebnisse erinnert man sich am deutlichsten? Eher an das spontane Picknick an der Seine als an das Louvre? An die freundliche Ladenbesitzerin, die auf ein Glas Tee eingeladen hat? Oder an die unglaublichen Zikadenkonzerte in den lauen Sommernächten? Im Urlaub ist der Geist auf besondere Art und Weise geschärft. Mit MERIAN momente lassen sich auch die leisen, feinen Seiten einer Stadt oder einer Region entdecken. Neben diesen Anregungen enthalten die Reiseführer alle klassischen Informationen für einen gelungenen Urlaub: Sehenswürdigkeiten, empfehlenswerte Hotels und Restaurants sowie Vorschläge für Spaziergänge und Ausflüge.

Im Juli sind über 40 MERIAN momente im Handel
In der Reihe MERIAN momente sind bisher im Handel: Amalfiküste, Amsterdam, Andalusien, Barcelona, Basel, Berlin, Brüssel, Chalkidiki, Istanbul, Kärnten, Kanalinseln, Köln, Korsika, Kroatien, Lanzarote, Lissabon, London, Madrid, Mallorca, München, New York, Paris, Piemont, Prag, Riga, Rom, Stockholm, Toskana, Venedig, Zypern. Im Juli folgen Dresden, Dublin, Elsass, Gardasee, Hannover, Irland, Istrien, Kalabrien, Kos, Kreta, Leipzig, Ligurien, Malta und Gozo, Sardinien, St. Petersburg, Teneriffa, Wien. Top-Titel sind auch bald als App verfügbar.