Mittwoch, 29. Juli 2015

Einmal rund um den Globus mit Lonely Planet Die Welt


Naturerlebnisse, Großstadt-Abenteuer, Kultur-Highlights: Der neue Lonely Planet Die Welt – deutsche Ausgabe – zeigt 221 Länder unseres Planeten in ihren faszinierenden Facetten

Ein knapp 1000-seitiges Bilder-, Info- und Wunderbuch, das zum Träumen verführt und zu den schönsten und interessantesten Plätzen rund um den Globus einlädt. Die überwältigenden Felsenkirchen von Lalibela in Äthiopien, die weißen Sandstrände vor Dschungelkulisse im Nationalpark Tayrona in Kolumbien, die Science-Fiction-Metropolen mit kühnen Wolkenkratzern in den Vereinigten Arabischen Emiraten, das Farbenrausch-Fest Holi in Indien – der Kultreiseführer Lonely Planet taucht mit seinen reisepraktischen Informationen intensiv, liebe- und respektvoll in unsere Welt ein und macht jedes einzelne Land  zum unvergesslichen Erlebniskosmos.  Das legendäre englischsprachige Original wurde 1:1 übertragen und bietet neben allen grundlegenden Infos zu den jeweiligen Highlights, zu Essen & Trinken und zur besten Reisezeit, Tipps für die Fortbewegung vor Ort, zu Top-Filmen und Top-Büchern, mit denen sich der Reisende auf das jeweilige Land vorbereiten kann. Mit 221 Ländern, 700 Farbfotos, 228 Karten und 1595 Highlights ist der neue Lonely Planet Die Welt das ultimative Nachschlagewerk, mit dem jede Reise beginnen kann.

Südseeträume, Royals in der Kirche gucken
Königreich Tonga – allein der Name verführt zu Südseeträumereien! Lonely Planet bringt das nötige Wissen, damit aus diesen Träumereien vielleicht Realität in Form eines Trips auf die Inselgruppe im südlichen Pazifik werden kann. Die beste Art die aquamarinblauen Wasserwege und Eilande der Inselgruppe Ha’apai zu erleben, ist eine geführte Kajaktour. Die durchaus anstrengende Seefahrt entführt ins Paradies und eröffnet die Möglichkeit Buckelwale, die zwischen Juni und Oktober in die warmen Gewässer kommen, zu bestaunen, aber auch mit freundlichen Inselbewohnern, die sonst unerreichbar sind, in Kontakt zu kommen. In der Hauptstadt Nuku’alofa schließlich noch einen Blick auf andere große Tiere werfen: die königliche Familie lebt standesgemäß in einem Palast, zeigt sich aber sonntags bei der Messe in der Centenary Chapel. Bei den Speisen schätzen die Tongaer natürlich die Vielfalt des Meeres, zu besonderen Anlässen lieben sie jedoch Schwein: größere Tiere werden dann im umu, einem unterirdischen Ofen, gegart.


Einmal um die ganze Welt . . .
. . . und die Taschen müssen dabei nicht voller Geld sein, um tolle, intensive Erlebnisse zu genießen. Immer wieder kommen im neuen Band die mehr als 40 Jahre an Reiseerfahrungen zum Tragen, mit denen Lonely Planet zu dem wurde, was es ist – der sorgfältig, unabhängig und kritisch recherchierte Reiseführer für weltoffene Reisende, die neben den absoluten Highlights wie Schloss Neuschwanstein, Eiffelturm oder Taj Mahal auch individuelle Erlebnisse abseits ausgetretener Touristenpfade suchen: das heißt etwa für Harar, die faszinierendste Stadt Äthiopiens, nach der Erkundung der kleinen Gassen hinter Altstadtmauern sich als Fütterer freilaufender Hyänen zu probieren. Das heißt etwa einen Ausflug auf die Insel Petit Martinique im Karibischen Meer vor Grenada wagen, die mit 2 km Durchmesser und kaum 1000 Einwohnern der perfekte Ort zum Ausspannen ist.


Die ganz großen Touren
Fernweh bekommen nach all den fantastischen Tipps, Highlights und Locations? Und dann im Idealfall zwei, drei, vier oder sogar sechs Monate Zeit, um dieses Fernweh mit dem ganz großen, ultimativen Trip zu stillen? Lonely Planet hat fünf ganz außergewöhnliche Routen ausgearbeitet: Da lockt etwa die zweimonatige Odyssee durchs Mittelmeer: Start in Venedig, dann Athen, Sizilien, Korsika, Nizza,  Barcelona, Mallorca, Madrid, Endpunkt ist in Gibraltar. Vier Monate sind für die einmalige Marathon-Safari von Kapstadt nach Kairo anvisiert; sechs Monate dauert der legendäre Hippie-Trail mit der Streckenführung London, Paris, Wien, Istanbul, Teheran, Delhi, Myanmar, Indonesien, bis schließlich Melbourne erreicht ist – man wird ja noch träumen dürfen!


Kartenmaterial
Für den schnellen Überblick über die Kontinente, die sichere Orientierung in den einzelnen Ländern und eine Einschätzung des Verlaufs der Reiserouten sorgt das vielfältige Kartenmaterial: In der vorderen Umschlagklappe macht eine physische Karte die fantastische Vielfalt der Welt greifbar vom Grönländischen Eisschild über die Alpen und das Amazonasbecken bis hin zur Kalahari Wüste. In der hinteren Umschlagklappe sind, z. T. in Detailplänen, alle Länder der Welt zu finden. Zu jedem Kapitel eines Landes ist die entsprechende Landkarte gestellt, in der mit einem Nummernsystem alle Highlights auf einen Blick zu finden sind. Ein ausführliches Register mit Rubriken wie z. B. „Berge“, „Forts & Festungen“, „Nationalparks“ oder „Shoppen“ und vielen anderen mehr ergänzen den Band. Noch mehr Reiseinfos und Traveller-Berichte zu vielen der aufgeführten Länder gibt es auf www.lonelyplanet.com und www.lonelyplanet.de.


Dienstag, 14. Juli 2015

Wandern entlang des Kocher-Jagst-Trails // Teil 3

Letztes Jahr im Mai sind mein Mann und ich bereits auf dem Jagssteig gewandert. (Bei Interesse findet ihr hier Teil 1 und 2 meines Berichts vom letzten Jahr.) Zwei von insgesamt vier Etappen sind wir damals gelaufen und wir waren uns ganz sicher das wir wieder kommen. Am letzten Wochenende war es dann soweit und wir schnürten den Rucksack für Etappe Nummer drei. Diesmal nicht allein sondern in Begleitung meiner Schwiegereltern die passioniert Wanderer sind. Ein wenig mulmig war mir schon- immerhin war das die längste Tour mit regulär 25 Kilometern und das bei über 30° Grad und dann auch noch mit Profis unterwegs...

Die Route verläuft von Crailsheim nach Wildenstein. Im Zielort gab es leider keine freien Zimmer, also war bereits 5 Kilometer vorher, in Großenhub, Schluss. Aber erstmal zum Start - der war am Neuen Friedhof in Crailsheim.


Ausgeschlafen und mit ausreichend Proviant und Wasser bestückt ging es gegen 10.30 Uhr los. Wie auch im letzten Jahr ist der Weg fantastisch ausgeschildert. Nur einmal sind unsere Männer vom Weg abgekommen, aber nicht wegen der mangelnden Beschilderung. ;-)

Nach einem kurzen Marsch erreichen wir den Kreckelberg mit Denkmal, geologischer Pyramide und Tierpark. Letzteren besuchen wir nicht, aber der Rest wird ein wenig genauer unter die Lupe genommen.


Zum Schluss noch den tollen Ausblick in Richtung Crailsheim genossen und weiter gehts entlang des Jagststeig der ebenfalls auch als europäischer Fernwanderweg E8 ausgeschildert ist. Der startet in Dursey Head (Irland) und endet am Beskidenpass an der polnisch-ukrainischen Grenze.


Mitten im Welt treffen wir dann auf die Stelle an der einst die Schönebürg stand. Neben einem Denkmal gibt es hier eine 300 jährige Eiche und einen Mammutbaum zu bestaunen. Der Sage nach war dies der Witwensitz der Adelheid von Hohenlohe - Wohltäterin der Stadt Crailsheim.


Ganz klar gehört zu jeder guten Wanderung eine Rast. Da ewig kein Gasthaus kam, wurden kurzerhand einige Baumstämme umfunktioniert. Im Schatten der alten Bäume wurden, die am Morgen geschmierten, Brötchen verspeist. Diese Ruhe inmitten der Natur ist einfach nur herrlich.


Anbei noch ein paar Impressionen von unterwegs. Bei einigen Bildern habe ich Ausversehen die Kameraeinstellung verändert und dabei ein paar ziemlich coole Effekte erzielt wie ich finde.


Unser Ziel war das Hotel "Zur Rose" in Großenhub. Netter Service, super Essen und riesige Zimmer zu einem spitzen Preis - was will man mehr?! Wir an diesem Tag nichts mehr. Eine tolle Tour bei strahlendem Sonnenschein, keine anstrengenden Steigungen, angenehmer Wanderboden und landschaftliche Abwechslung. Für mich die bisher beste Etappe des Jagststeigs.

Im März starten wir dann genau wieder hier und laufen den Rest bis Ellwangen. Danach wird sich dann anderen Herausforderungen zugewandt.

Hotel und Gasthaus "Zur Rose" in Großenhub
Infos rund um den Jagststeig, Tourenplanungen, Übernachtungsmöglichkeiten und und und gibt es hier: www.kocher-jagst-trail.de